Automotive & Autohäuser
Marketing Automation für Autohäuser und Händlernetze: zentral geplant, persönlich vom Verkaufsberater
Die PBM Kampagnenplattform begleitet Ihre Kunden vom Leasingende bis zum Reifenwechsel – per E-Mail, Brief, Landingpage und SMS. Die Zentrale gibt den Rahmen vor, jeder Standort spricht in seiner Marke. Absender ist der Mensch, den der Kunde kennt.
Autohaus Muster GmbH, Köln · Leasing endet in 5 Monaten
Verkaufsberater: Marco Pohl
Welche Fragen stellen Hersteller und Autohäuser vor der Automatisierung?
Hersteller-Zentrale
„Unsere Kampagnen kommen beim Händler nicht an – oder im falschen Look.“
Marken & Standorte:
Eine Vorlage, automatisch in der CI jedes Autohauses. Rechtliche Felder bleiben gesperrt.
Verkaufs- und Serviceberater
„Das sind meine Kunden. Ich will wissen, was die bekommen.“
Kundenkarte und Eingriff:
Der Verkaufsberater sieht jede Nachricht und kann einzelne Kunden aus einer Kampagne nehmen.
Geschäftsführung Autohausgruppe
„Vertrieb und Service schreiben aneinander vorbei.“
Relevanz statt Menge:
Kontaktregeln und Priorisierung über alle Abteilungen.
Datenschutz
„Wer darf welche Kundendaten sehen?“
Harte Markengrenze:
Kein Autohaus sieht Kunden eines anderen. Die Zentrale sieht nur, was ihr freigegeben ist.
Zentral steuern, lokal ausspielen
Wie steuert eine Hersteller-Zentrale Kampagnen, ohne den Händlern die Stimme zu nehmen?
Die Zentrale gibt den Rahmen vor, jeder Standort spricht in seiner Marke. Technisch ist jedes Autohaus eine eigene Marke in Ihrer Installation – mit eigener CI, eigenem Absender und harter Sichtgrenze.
-
Zentrale: plant Journeys, Vorlagen, Argumente und Kontaktregeln. Sperrt Logo, Schriften, Impressum, rechtlichen Footer und Absender-Identität.
-
Autohaus: ergänzt lokale Inhalte über Marken-Bausteine – etwa Öffnungszeiten, Event-Datum oder Ansprechpartner. Gestaltungsfelder wie Akzentfarbe bleiben frei.
-
Verkaufsberater: erscheint als Absender, sieht seine Kunden in der Kundenkarte und wird bei warmen Leads benachrichtigt.
Marken & Standorte
- Muster Motors ZentraleDefault-Marke
- Autohaus Muster Köln
- … Bonn
- … Aachen
- + 38
CI-Tokens · Autohaus Muster Köln
- Logogesperrt
- Primärfarbegesperrt
- Schriftengesperrt
- ImpressumgesperrtVon Zentrale gesperrt
- AbsenderMarco Pohl · Autohaus Muster Kölngesperrt
- Akzentfarbelokal angepasstfrei
- Social Linksfrei
Vorschau · Einladung „Premiere“
- Autohaus Muster Köln Einladung „Premiere“ Marco Pohl · Autohaus Muster Köln
- Autohaus Muster Bonn Einladung „Premiere“ [NAME] · Autohaus Muster Bonn
- Autohaus Muster Aachen Einladung „Premiere“ [NAME] · Autohaus Muster Aachen
Journeys aus der Praxis · Beispiele
Welche Journeys bringen Autohäusern am meisten?
Vier Anlässe aus Vertrieb und Aftersales. Alle Namen und Werte sind Beispiele.
Journey 1
BriefLandingpageE-MailLeasing- und Finanzierungsende: die letzten fünf Monate (Beispiel: Stefan Lang, 51)
- Trigger / Anlass
Periodische Dauerkampagne. Jeden Monat treten die Kunden ein, deren Leasing- oder Finanzierungsvertrag in 150 Tagen endet.
- Segment
vertrag.ende in 150 Tagenundvertrag.art in (leasing, finanzierung)– je Autohaus-Marke.- Kanäle & Schritte
- Monat −5 – Brief von Verkaufsberater Marco Pohl mit Foto und persönlichem Zugangscode: „Herr Lang, Ihr Leasing endet im Februar. Sie haben drei Möglichkeiten.“
- Landingpage mit drei Wegen: Nachfolgemodell ansehen · Rückgabe vorbereiten · Gespräch mit Marco Pohl.
- Warten auf Ereignis: Landingpage-Login, 10 Tage. Kein Login → Reminder per E-Mail (mit Einwilligung), sonst zweiter Brief.
- Interesse am Nachfolgemodell, Lead Score ≥ 60 → Aufgabe an Marco Pohl: Probefahrt anbieten.
- Monat −3 – Einladung zum Rückgabe-Vorabcheck in der Werkstatt, damit bei der Rückgabe nichts überrascht.
- Monat −1 – letzte Zusammenfassung, dann Exit.
- Fallback
Hat Marco Pohl das Autohaus verlassen, greift die Fallback-Kette (z. B. Verkaufsleitung). Ohne auflösbaren Absender wird nicht versendet.
- Personalisierungshebel
aktuelles Modell und Nachfolgemodell, Argument (Umstieg auf Elektro, gleiches Segment, planbare Rate), Bild des Nachfolgemodells als freigegebene KI-Bildvariante, Verkaufsberater als Absender.
- Compliance-Besonderheit
Vertragsdaten einer Leasing- oder Finanzierungsgesellschaft nur mit Rechtsgrundlage an das Autohaus. E-Mail nur mit Einwilligung oder in den Grenzen des § 7 Abs. 3 UWG.
- Ziel
Mikro – Landingpage-Login, Probefahrt gebucht · Makro – Anschlussvertrag abgeschlossen (Ereignis aus dem DMS per API).
- Messgrößen
Login-Quote je Kanal, Probefahrten, Anschlussquote je Autohaus, Austrittsgründe.
- Monat −5 Brief von Marco Pohl (abgeschlossen)
- Monat −3 Rückgabe-Vorabcheck (aktuell)
- Monat −1 Letzte Zusammenfassung (geplant)
- 0 Anschlussvertrag (geplant)
-
Eintritt
Segment: Vertragsende in 150 Tagen
-
Tor
Consent je Kanal
-
Kanal-Weiche
Brief
M. Pohl
E-Mail
M. Pohl
-
Warten auf Ereignis
LP-Login (10 Tage)
- Absender
- zuständiger Verkaufsberater
- Fallback
- Verkaufsleitung
-
Ja
Bedingung
Lead Score ≥ 60
Aufgabe
M. Pohl – Probefahrt anbieten
Ziel · Makro, primär
Anschlussvertrag
Nein
Reminder
Reminder E-Mail
Reminder
Reminder Brief
Journey 2
E-MailSMSBriefService-Saison: HU, Inspektion und Reifenwechsel in einem Kontakt
- Trigger / Anlass
Wöchentlich: Hauptuntersuchung oder Inspektion wird in den nächsten 6 Wochen fällig. Saisonal im Oktober und März: Kunden mit eingelagerten Rädern.
- Segment
hu_faellig in 42 Tagenoderinspektion_faellig in 42 Tagenoderraeder_eingelagert = jain der Saison.- Kanäle & Schritte
- E-Mail oder SMS (je Einwilligung) vom Serviceberater, mit Link zur Online-Terminbuchung des Autohauses. Sind zwei Anlässe innerhalb von 60 Tagen fällig, gibt es eine Nachricht für beide.
- Warten auf Ereignis: Termin gebucht, 7 Tage.
- Kein Termin → Reminder als Brief oder Postkarte.
- Nach weiteren 14 Tagen → Aufgabe an den Serviceberater; telefonisch nur mit Einwilligung.
- Fallback
Ohne digitale Einwilligung Brief.
- Personalisierungshebel
Fahrzeug, fällige Leistungen, „Ihre Räder liegen bei uns bereit“ vs. Angebot für Kompletträder, Standort und Serviceberater.
- Compliance-Besonderheit
Service-Erinnerungen enthalten oft Angebote und sind dann Werbung – die Einwilligungsprüfung gilt. Keine falsche Dringlichkeit: Eine feste Winterreifen-Frist gibt es nicht. Die Pflicht gilt situativ bei Glätte (§ 2 Abs. 3a StVO).
- Ziel
Mikro – Terminseite geöffnet · Makro – Werkstatttermin gebucht (Ereignis per API).
- Messgrößen
Terminquote je Kanal, Anteil gebündelter Kontakte, verschobene Kontakte durch Frequenzgrenze.
Journey 3
E-MailBriefLandingpageSMSModellwechsel: Premiere und Probefahrt beim eigenen Autohaus
- Trigger / Anlass
Die Zentrale startet eine Einzelkampagne zur Markteinführung; jedes Autohaus nimmt mit eigenem Termin teil.
- Segment
Halter des Vorgängermodells mit Fahrzeugalter ab drei Jahren sowie Interessenten mit Einwilligung – je Autohaus-Marke.
- Kanäle & Schritte
- 3 Wochen vorher – persönliche Einladung vom Verkaufsberater (E-Mail oder Brief) mit Datum und Ort des eigenen Autohauses.
- Landingpage mit Zusage und Wunschzeit für die Probefahrt.
- Keine Reaktion nach 7 Tagen → ein Reminder.
- Zusage → Bestätigung; einen Tag vorher Erinnerung per SMS (mit Einwilligung).
- Nach dem Event – Dank und Angebot; bei hohem Lead Score Aufgabe an den Verkaufsberater.
- Fallback
Kein Verkaufsberater zugeordnet → Absender Verkaufsleitung des Autohauses.
- Personalisierungshebel
lokales Event-Datum als Marken-Baustein, Vorgängermodell im Text, Absender, Kanal.
- Compliance-Besonderheit
Freigabe zentral im 4-Augen-Prinzip; Autohäuser ergänzen nur lokale Bausteine.
- Ziel
Mikro – Zusage · Makro – Probefahrt durchgeführt.
- Messgrößen
Zusagen und Probefahrten je Autohaus, Vergleich der Standorte für die Zentrale.
Journey 4
BriefE-MailSMSLandingpageRückruf- und Sicherheitsinformation als Dauerkampagne
- Trigger / Anlass
Das Hersteller-System meldet betroffene Fahrzeuge per API. Die Journey startet sofort, auch für später nachgemeldete Fahrzeuge.
- Segment
fahrzeug.betroffen_von = [Aktionscode]undmassnahme_offen = ja.- Kanäle & Schritte
- Sachlicher Brief vom Autohaus mit persönlichem Code; E-Mail oder SMS als zusätzlicher Kanal, wo freigegeben.
- Landingpage: Was ist betroffen, was ist zu tun, Terminbuchung beim eigenen Autohaus.
- Warten auf Ereignis „Maßnahme durchgeführt“, 30 Tage. Sonst Reminder-Brief.
- Nach 60 Tagen → Aufgabe an den Serviceberater.
- Fallback
Brief als Standardkanal.
- Personalisierungshebel
Fahrzeug, Autohaus, Serviceberater – bewusst keine Verkaufsargumente.
- Compliance-Besonderheit
Höchste Priorität; als Servicenachricht von der Kontaktobergrenze ausnehmbar. Keine Werbung im selben Schreiben. Die Journey ergänzt die behördlich überwachten Rückrufverfahren, sie ersetzt sie nicht.
- Ziel
Mikro – Landingpage besucht · Makro – Maßnahme durchgeführt.
- Messgrößen
Erledigungsquote nach 30/60/90 Tagen, offene Fahrzeuge je Autohaus.
Stefan Lang
Kampagnen-Teilnahmen
Leasingende 150 TageSchritt: Landingpage besucht
AktivAktivitäten
- Brief zugestellt (zeitbasiert)
- LP-Login ✓
- Nachfolgemodell angesehen (3:10 min)
- Lead Score 64 ↑ Beispieldaten
Aktionen
Was unterscheidet die PBM Kampagnenplattform für Hersteller und Autohäuser?
-
Jedes Autohaus eine Marke.
Eigene CI, eigenes Impressum, eigener Absender – aus einer gemeinsamen Vorlage.
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CI-Sperren pro Feld.
Die Zentrale sperrt, was rechtlich oder markenkritisch ist. Der Rest bleibt gestaltbar.
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Harte Sichtgrenze.
Kein Autohaus sieht Kunden eines anderen.
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Absender ist der Berater.
Verkaufs- und Serviceberater als persönlicher Absender, mit Fallback-Kette.
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Relevanz statt Menge.
Vertrieb und Service teilen sich eine Kontaktobergrenze und eine Priorisierung.
-
Ihre eigene Installation.
Single-Tenant, Hosting in Deutschland, Import per Datei oder API.
Kampagnen-Priorisierung
- 1 Rückruf-Informationhoch
- 2 Leasingende 150 Tage
- 3 Service-Saison Herbst
- 4 Premiere
Regel4 in 30 Tagen (alle Kanäle) · Mindestabstand 3 Tage
Stefan Lang · Beispiel
30 Tage
- Leasingende 150 Tage[Kontakt]
- Leasingende 150 Tage[Kontakt]
- Service-Erinnerungwartet – Leasingende läuft
Recht · Stand: September 2026
Was ist bei Kundenkommunikation im Händlernetz rechtlich zu beachten?
Drei Fragen entscheiden: Wer verantwortet die Daten, welcher Kanal ist erlaubt, und ist die Nachricht Werbung oder Pflichtinformation?
- Verantwortung: Legen Hersteller und Händler Zwecke und Mittel gemeinsam fest, sind sie gemeinsam Verantwortliche und regeln die Pflichten in einer Vereinbarung (Art. 26 DSGVO). Alternativ ist eine Auftragsverarbeitung möglich. Die Plattform setzt die vereinbarte Datenhoheit technisch um: Markengrenzen, Listen-Zugang, Rollen.
- E-Mail und SMS: Werbung braucht grundsätzlich eine vorherige ausdrückliche Einwilligung (§ 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG). Ausnahme für Bestandskunden: eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen, kein Widerspruch, klarer Hinweis bei Erhebung und jeder Verwendung (§ 7 Abs. 3 UWG).
- Widerspruch: Gegen Direktwerbung kann jederzeit widersprochen werden, dann ist Schluss (Art. 21 Abs. 2 und 3 DSGVO). In der Plattform stoppt ein Widerruf sofort alle Journeys.
- Fristen korrekt nennen: Die erste Hauptuntersuchung ist bei neuen Pkw nach 36 Monaten fällig, danach alle 24 Monate (Anlage VIII StVZO). Winterreifen sind situativ bei Glätte Pflicht (§ 2 Abs. 3a StVO).
- Rückrufe: Für Rückrufe gelten eigene Verfahren unter Aufsicht des Kraftfahrt-Bundesamts. Ergänzende Kundenkommunikation bleibt frei von Werbung.
Stand: September 2026. Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung.
Womit möchten Sie weitermachen?
- Marken & Standorte
- Journey Builder
- Kontaktfrequenz-Management
- Multichannel: E-Mail, Brief, Landingpage, SMS
- Anwendungsfall Vertragsverlängerung
- Anwendungsfall Event-Kommunikation
- Anwendungsfall Cross- & Upselling
- Branche: Filial-, Händler- & Franchise-Netze
- Playbook: [BLOG: Händlernetze zentral steuern, lokal ausspielen]
- Playbook: [BLOG: Leasingrückläufer im Autohaus – die Journey der letzten fünf Monate]
Häufige Fragen von Autohäusern und Händlernetzen
Wie spricht ein Autohaus Kunden vor dem Leasingende automatisiert an?
Mit einer periodischen Dauerkampagne: Jeden Monat treten die Kunden ein, deren Leasingvertrag in rund fünf Monaten endet. Sie erhalten einen Brief oder eine E-Mail vom zuständigen Verkaufsberater, eine persönliche Landingpage mit ihren Optionen und bei Interesse einen Probefahrt-Termin. Der Verkaufsberater wird informiert, sobald ein Kunde aktiv wird.
Kann jedes Autohaus in seiner eigenen Marke kommunizieren?
Ja. Jedes Autohaus ist eine eigene Marke innerhalb der Installation – mit Logo, Impressum, Absender und Farben. Die Zentrale legt fest, welche CI-Felder gesperrt sind, etwa Herstellerlogo, Schriften und rechtlicher Footer. Eine Vorlage passt sich automatisch jeder Händler-Marke an.
Sieht die Zentrale die Kundendaten aller Händler?
Nur, wenn Sie das so festlegen. Die Markengrenze ist eine harte Sichtgrenze: Mitarbeitende eines Autohauses sehen nie Kunden eines anderen. Welche Nutzer der Zentrale welche Marken sehen, wird pro Nutzer vergeben und ist auf Knopfdruck erklärbar. Wer welche Daten verantwortet, regeln Hersteller und Händler vertraglich.
Darf ein Autohaus Service-Erinnerungen per E-Mail schicken?
Mit Einwilligung ja. Ohne ausdrückliche Einwilligung erlaubt § 7 Abs. 3 UWG E-Mail-Werbung nur an Bestandskunden für ähnliche Leistungen und mit klarem Widerspruchshinweis. Die PBM Kampagnenplattform prüft die Einwilligung je Kanal vor jedem Versand und weicht sonst auf den Brief aus. Stand: September 2026, ersetzt keine Rechtsberatung.
Wie verhindert die Plattform, dass Vertrieb und Service denselben Kunden gleichzeitig anschreiben?
Mit kanalübergreifendem Kontaktfrequenz-Management und Priorisierung. Obergrenzen und Mindestabstände gelten über alle Kampagnen. Läuft der Kunde bereits in einer höher priorisierten Journey, etwa zum Leasingende, wartet die Service-Kampagne, bis diese endet.
Ersetzt die PBM Kampagnenplattform das Dealer-Management-System?
Nein. Die PBM Kampagnenplattform ist kein CRM- oder DMS-Ersatz. Sie übernimmt Kunden- und Fahrzeugdaten per Datei-Import oder API, orchestriert die Kommunikation und stellt Ergebnisse per Export bereit. Verkaufsberater sehen in einer Kundenkarte, was ihr Kunde erhalten hat.