Was ist eine Mikro-Conversion?
Warum Zwischenschritte messen?
Wer nur Abschlüsse zählt, sieht am Ende einer Kampagne eine Zahl – aber nicht, warum sie so ausgefallen ist. Mikro-Conversions machen den Weg dazwischen sichtbar: Wie viele Empfänger haben den Brief genutzt, um sich auf der Landingpage anzumelden? Wie viele haben das Angebot gelesen? Wo bricht der Weg ab? Erst diese Zwischenschritte machen aus einer Erfolgsquote eine Erklärung.
Daraus entsteht ein Funnel aus Mikro- und Makro-Zielen. Er zeigt, an welcher Stelle eine Journey verbessert werden sollte – beim Kanal, beim Argument oder beim nächsten Schritt. Mikro-Conversions dienen außerdem als Auslöser: Wer sich angemeldet, aber keinen Termin gebucht hat, erhält eine andere Erinnerung als jemand, der gar nicht reagiert hat.
In der PBM Kampagnenplattform gibt es je Journey Mikro- und Makro-Ziele; genau ein primäres Makro-Ziel beendet die Journey mit dem Austrittsgrund „konvertiert“. Die Zuordnung zum auslösenden Kontakt erfolgt nach dem Last-Touch-Prinzip zum tatsächlichen Konversionszeitpunkt, gemessen über persönliche Zugänge und signierte Links statt über Drittanbieter-Cookies.
Brief erhalten → Landingpage-Login (Mikro) → Argument gelesen (Mikro) → „Termin wählen“ geklickt (Mikro) → Termin vereinbart (Makro, primär – die Journey endet mit „konvertiert“).
Abgrenzung
| Begriff | Unterschied |
|---|---|
| Makro-Conversion | eigentliches Geschäftsziel; das primäre Makro-Ziel beendet die Journey |
| KPI | Kennzahl, die aus Conversions berechnet wird (z. B. Terminquote) |
| Klickrate | misst einen einzelnen Kanal-Kontakt, nicht den Fortschritt zum Ziel |
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